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Ohren & Hörfunktion

Hören und Ohren im Alter: Was dem Gehör guttut

Jonas GütermannApprobierter PharmazeutAktualisiert 15.06.2026

Viele Menschen bemerken ab der Lebensmitte, dass sie in geselliger Runde genauer hinhören müssen oder leise Töne weniger deutlich wahrnehmen als früher. Ein Gespräch im Restaurant, das Klingeln an der Tür oder die Stimme der Enkel am Telefon fühlen sich anders an als mit vierzig. Das ist verbreitet und in den meisten Fällen Teil eines natürlichen Prozesses.

Dieser Ratgeber erklärt, was sich mit den Jahren am Gehör und an den Ohren verändert, welche Maßnahmen das Hörvermögen im Alltag unterstützen und welche Rolle einzelne Mikronährstoffe dabei spielen. Er ersetzt kein ärztliches Gespräch, gibt Ihnen aber eine fundierte Grundlage.

Was sich mit den Jahren am Gehör verändert

Das Hören beginnt im Innenohr. Dort sitzen in der Hörschnecke feine Haarsinneszellen, die Schallwellen in Nervensignale umwandeln. Diese Zellen sind empfindlich und bilden sich im Laufe eines Lebens nicht neu. Mit den Jahren nimmt ihre Zahl auf natürliche Weise ab, weshalb vor allem hohe Töne oft als Erstes leiser werden.

Auch die Versorgung des Innenohrs spielt eine Rolle. Die Haarsinneszellen sind auf eine gute Durchblutung und auf funktionierende Nervenbahnen angewiesen, die die Signale zum Gehirn weiterleiten. Lässt diese Versorgung nach, fällt das genaue Heraushören einzelner Stimmen aus einem Stimmengewirr schwerer. Deshalb ist das Hören kein rein mechanischer Vorgang im Ohr, sondern ein Zusammenspiel von Sinneszellen, Durchblutung und Nervensystem.

Die Grundlagen, die am meisten bewirken

An erster Stelle steht der Schutz vor Lärm. Laute Geräusche belasten die Haarsinneszellen, und einmal verlorene Zellen kehren nicht zurück. Tragen Sie bei lauten Arbeiten, Konzerten oder im Verkehr einen Gehörschutz und gönnen Sie Ihren Ohren nach lauten Stunden bewusst Ruhepausen.

Der zweite Punkt ist eine gute Durchblutung, von der das Innenohr ebenso profitiert wie der gesamte Körper. Regelmäßige Bewegung, ein gesunder Blutdruck und der Verzicht auf das Rauchen kommen den feinen Gefäßen im Ohr zugute. Eine Kost mit viel Gemüse, Fisch und hochwertigen Ölen liefert dabei die Bausteine, die Nerven und Gefäße brauchen.

Der dritte Punkt sind regelmäßige Hörtests. Das Gehör verändert sich oft langsam und unbemerkt. Ein Hörtest beim Hörakustiker oder HNO-Arzt, etwa ab dem 55. Lebensjahr in größeren Abständen, hilft Veränderungen früh einzuordnen. Wo die tägliche Versorgung mit einzelnen Nährstoffen schwerfällt, kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.

Welche Mikronährstoffe Nervenfunktion und Zellschutz tragen

Das Hören ist eng mit der Funktion des Nervensystems verknüpft, denn die im Ohr aufgenommenen Signale müssen über Nervenbahnen zum Gehirn gelangen. Magnesium sowie die Vitamine B1, B6 und B12 tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin C unterstützt diese Funktion ebenfalls.

Empfindliche Zellen sind außerdem auf einen Schutz vor oxidativem Stress angewiesen. Vitamin C und Zink tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Zink trägt zudem zu einer normalen kognitiven Funktion bei, die beim Verstehen von Gesprochenem mit hineinspielt.

Diese Aussagen sind von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit geprüft und gelten für die Nährstoffe selbst, nicht für ein bestimmtes Produkt. Sie beschreiben einen Beitrag zu normalen Körperfunktionen und sind kein Versprechen, ein nachlassendes Gehör wiederherzustellen.

Pflanzliche Begleiter und was die Forschung untersucht hat

Neben den Mikronährstoffen werden traditionell mehrere Pflanzenstoffe im Zusammenhang mit Durchblutung und Hörfunktion besprochen. Ginkgo-Biloba-Extrakt, OPC aus Traubenkernen und die Aminosäure L-Citrullin gehören zu den bekanntesten.

OPC-Extrakte wurden von Diplock und Kollegen (1998) hinsichtlich ihrer Wirkung auf oxidativen Stress untersucht. L-Citrullin war Gegenstand mehrerer kontrollierter Studien, unter anderem von Bailey und Kollegen (2010). Standardisierter Ginkgo-Extrakt wurde von Reisser und Weidauer (2001) im Hinblick auf die Hörfunktion betrachtet.

Diese Studien beziehen sich auf einzelne Inhaltsstoffe und erlauben keine Aussage über ein konkretes Endprodukt. Sie zeigen, warum diese Pflanzenstoffe seit Langem im Fokus der Forschung stehen, ersetzen aber keine ärztliche Einschätzung Ihrer Beschwerden.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe, wenn Sie auf einem Ohr plötzlich deutlich schlechter oder gar nicht mehr hören, wenn ein Ohrgeräusch anhält, wenn Sie Ohrenschmerzen, Schwindel oder ein Druckgefühl im Ohr verspüren. Ein plötzlicher Hörverlust gehört rasch in fachärztliche Hände und sollte nicht abgewartet werden.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung und keine Therapie von Ohren- oder Hörerkrankungen. Sie ersetzen auch keine ausgewogene Ernährung, können einen aufmerksamen Umgang mit den Ohren und einen aktiven Lebensstil aber sinnvoll begleiten.

Studienlage

Audisana Intense vereint Pflanzenextrakte mit den essenziellen Mikronährstoffen für Nervenfunktion und Zellschutz — entwickelt für Menschen, die ihre Hörfunktion und das Wohlbefinden im Ohr-Bereich aufmerksam pflegen möchten.

  1. 1
    Diplock et al. (1998)
    OPC-Extrakte wurden hinsichtlich ihrer Wirkung auf oxidativen Stress untersucht.
  2. 2
    Bailey et al. (2010)
    L-Citrullin wurde in mehreren kontrollierten Studien evaluiert.
  3. 3
    Reisser & Weidauer (2001)
    Standardisierter Ginkgo-Extrakt wurde im Hinblick auf Hörfunktion untersucht.

Die angeführten Studien beziehen sich auf einzelne Inhaltsstoffe und stellen keine Aussage über das Endprodukt dar.

Häufige Fragen

Ist es normal, dass das Hören mit dem Alter nachlässt?

Eine allmähliche Veränderung des Hörvermögens gehört für viele Menschen zum natürlichen Älterwerden, weil die feinen Haarsinneszellen im Innenohr sich nicht neu bilden. Lärmschutz, eine gute Durchblutung und regelmäßige Hörtests helfen, das Gehör im Alltag aufmerksam zu begleiten.

Welche Nährstoffe sind für Nervenfunktion und Zellschutz relevant?

Magnesium sowie die Vitamine B1, B6, B12 und C tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin C und Zink tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, und Zink unterstützt zusätzlich eine normale kognitive Funktion.

Können Nahrungsergänzungsmittel eine ärztliche Behandlung ersetzen?

Nein. Sie sind kein Arzneimittel und ersetzen weder die ärztliche Abklärung noch eine Therapie. Bei plötzlichem Hörverlust, anhaltenden Ohrgeräuschen oder Ohrenschmerzen gehört die Ursache ärztlich abgeklärt.

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* Nutrasana-Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel und ersetzen keine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Nährstoff-bezogene Health-Claims gemäß EU-Verordnung Nr. 1924/2006.